ERG-Modus am Rollentrainer: So funktioniert die automatische Wattsteuerung
Im ERG-Modus gibt ein Workout eine Zielwattzahl vor und der Smart-Trainer passt den Widerstand automatisch an. Trittst du schneller, wird der Widerstand geringer. Sinkt deine Trittfrequenz, erhöht der Trainer den Widerstand. Das Ziel bleibt die vorgegebene Leistung.
Wann ist der ERG-Modus sinnvoll?
ERG eignet sich besonders für strukturierte Workouts mit klaren Leistungsstufen. Sweet-Spot-Blöcke, Schwellenintervalle und lockere Erholungsphasen lassen sich ohne manuelles Schalten fahren. KOMRIDER übermittelt die jeweilige Zielwattzahl per Bluetooth FTMS an den verbundenen Smart-Trainer.
Du musst die Belastung nicht ständig nachregeln. Dadurch kannst du dich auf Trittfrequenz, Haltung und Atmung konzentrieren.
Die passende Übersetzung wählen
Auch wenn der Trainer den Widerstand automatisch regelt, spielt die Gangwahl eine Rolle. Ein mittlerer Gang erzeugt meist ein ruhiges Regelverhalten. Sehr grosse Gänge beschleunigen das Schwungrad stärker, während sehr kleine Gänge direkter reagieren können.
Wähle vor dem Intervall einen Gang, in dem du deine gewünschte Trittfrequenz entspannt erreichst. Häufiges Schalten während einer konstanten ERG-Stufe ist nicht nötig.
Was ist die ERG-Spirale?
Wenn die Trittfrequenz stark fällt, erhöht der Trainer den Widerstand, um die Zielwatt zu halten. Dadurch wird das Treten noch schwerer und die Kadenz kann weiter sinken. Diese Situation wird oft ERG-Spirale genannt.
Halte die Kurbel vor einem Belastungssprung in Bewegung und erhöhe die Trittfrequenz leicht, bevor die neue Wattstufe beginnt. Wenn du vollständig stecken bleibst, pausiere kontrolliert und starte neu, statt gegen einen blockierenden Widerstand anzukämpfen.
ERG oder Streckensimulation?
Im ERG-Modus bestimmt das Workout die Belastung. In der Streckensimulation bestimmt das Höhenprofil den Widerstand. KOMRIDER bietet beide Trainingsformen. Für präzise Intervalle wählst du ERG, für die Vorbereitung auf eine reale GPX-Route die Streckensimulation.